Master-Prompts & KI-Grenze
Ja: Der Client erhält die Prompt-Editor-Prompts
Die Master-Prompts sind ausdrücklich Teil des MCP-Vertrags. Der Client muss sie nicht kennen, bevor er sich verbindet, und sie müssen nicht in jede Nutzeranfrage kopiert werden.
Beim verpflichtenden ersten Aufruf von confbuild_start_design_session baut der Server ein versioniertes promptBundle. Es enthält die für Codex beziehungsweise Claude wirksame Tabellen-Prompt-Fassung, die passende Domänenerweiterung und einen MCP-Agentenvertrag. Der Client liest dieses Bundle und verwendet es als Modellierungswissen für die laufende Session.
Inhalt des Prompt-Bundles
| Bestandteil | Zweck |
|---|---|
| MCP-Agentenvertrag | Legt fest, dass der Client plant, Sheets erzeugt, Tools aufruft und Screenshots analysiert. |
| Effektiver Tabellen-Prompt | Wird direkt aus der im Prompt-Editor verwendeten SystemPrompt-Logik für OpenAI/Codex oder Claude exportiert. |
| Profil-Erweiterung | Ergänzt Regeln und Beispiele für building, machine, 3dprint oder generic. |
| Domänen-Overlay | Liefert zusätzliche deterministische MCP-Regeln für die gewählte Modellklasse. |
| Optionale Spezialressourcen | Komponenten-, Baugruppen-, Analyse- und Fehlerkorrektur-Prompts für komplexere Fälle. |
| Hashes und Manifest | Machen Herkunft und Version jedes Abschnitts überprüfbar. |
Die Profile werden aus der Anfrage deterministisch erkannt oder vom Client explizit gesetzt:
building: Häuser, Räume, Hallen, Dächer und Architekturmachine: Maschinen, Fördertechnik, Getriebe, Vorrichtungen und Anlagen3dprint: druckbare Bauteile, FDM/FFF, SLA, SLS und MJFgeneric: Produkte oder Modelle ohne spezialisierte Zuordnung
Client-spezifische Fassung
client: codex erhält die OpenAI/Codex-orientierte Tabellen-Prompt-Fassung. client: claude erhält die Claude-Fassung. generic verwendet die allgemeine OpenAI-kompatible Basis.
Der Prompt-Editor enthält historische Anweisungen wie „nur JSON zurückgeben“ oder „keine Tools verwenden“. Im MCP-Workflow beziehen sich diese Regeln nur auf die intern erzeugte Sheet-Nutzlast. Der vorangestellte MCP-Agentenvertrag hat Vorrang: Der Client gibt das JSON nicht an den Nutzer aus, sondern überträgt es über die Edit-Tools an confBuild.
Drei Detailstufen
promptDetail |
Inhalt | Geeignet für |
|---|---|---|
manifest |
Metadaten, Abschnitte und Hashes ohne vollständigen Bundle-Text | Inspektion, Cache- und Versionsprüfung |
essential |
Agentenvertrag, effektiver Tabellen-Prompt und passendes Profil | Standard für fast alle Modellieraufgaben |
full |
Zusätzlich Komponenten-, Baugruppen- und Review-Prompts | Komplexe Baugruppen oder fehlende Spezialregeln |
essential hält den Kontext und damit die Clientkosten klein. Einzelne optionale Ressourcen kann der Client später gezielt lesen, anstatt vorsorglich alles zu laden.
Verfügbare Prompt-Ressourcen
confbuild_list_prompt_resources listet URI, MIME-Typ, Zeichenanzahl und SHA-256-Hash. Zu den wichtigsten Ressourcen gehören:
confbuild://prompts/agent-contract
confbuild://prompts/prompt-editor/openai-table
confbuild://prompts/prompt-editor/claude-table
confbuild://prompts/prompt-editor/profile/building
confbuild://prompts/prompt-editor/profile/machine
confbuild://prompts/prompt-editor/profile/3dprint
confbuild://prompts/prompt-editor/agent-analysis
confbuild://prompts/prompt-editor/agent-apply-fixes
confbuild://prompts/component-mode
confbuild://prompts/assembly-mode
confbuild://schema/workbook
Für Fehlersuche sind außerdem die Master- und Extension-Quellen als lokale MCP-Ressourcen verfügbar. Im normalen Betrieb sollte der Client die exportierte wirksame Fassung verwenden, nicht die TypeScript-Quellen neu interpretieren.
Woher die Prompts stammen
Die effektiven Prompt-Artefakte werden reproduzierbar aus denselben Quellen exportiert, die der confBuild Prompt-Editor verwendet. Dadurch gibt es keine manuell gepflegte, schnell veraltende MCP-Kopie der Master-Prompt.
Der Export erzeugt unter anderem:
- OpenAI- und Claude-Tabellen-Prompts;
- Action-Object-Prompts;
- Analyse- und Apply-Fixes-Prompts des Agentenmodus;
- Profil-Erweiterungen für Gebäude, Maschinen und 3D-Druck;
- Routing- und Artefakt-Manifeste mit Hashes.
Wenn sich die Laufzeit-Prompts ändern, muss der Export im selben Änderungssatz aktualisiert werden:
npm run mcp:confbuild:prompts
npm run mcp:confbuild:test
Der Test schlägt fehl, wenn die generierten Artefakte nicht mehr zu den Prompt-Editor-Quellen passen.
Wer welche KI-Arbeit erledigt
| Aufgabe | Verantwortlich |
|---|---|
| Nutzerabsicht verstehen | MCP-Client |
| Modell in Sheets zerlegen | MCP-Client |
| Formeln und Geometriedaten erzeugen | MCP-Client |
| Tool-Aufrufe und Iterationen planen | MCP-Client |
| Prompttexte und Regeln bereitstellen | MCP-Server |
| Sheet-Patches anwenden und validieren | MCP-Server |
| confBuild-Projekt speichern | MCP-Server + Firebase unter Nutzerrechten |
| Browser öffnen und PNGs erfassen | MCP-Server |
| Screenshots interpretieren | MCP-Client |
| Fachliche Freigabe | Verantwortlicher Mensch |
Kostenrealität
Der MCP-Server erzeugt keine zusätzliche LLM-Anfrage an confBuild oder einen Modellanbieter. Trotzdem können Kosten entstehen durch:
- den verwendeten Codex-/Claude-Tarif oder dessen API-Nutzung;
- normale Firebase-, Netzwerk- oder Browserinfrastruktur;
- besonders lange Client-Kontexte und viele visuelle Iterationen.
Kosten sinken durch promptDetail: essential, gefilterte Sheet-Lesezugriffe, lokalisierte Patches und zielgerichtete Screenshot-Iterationen. Weniger Prompttext darf jedoch nicht dazu führen, dass ein zu ersetzendes Sheet nur unvollständig gelesen wird.
Nächster Schritt
Im Browser- und Screenshot-Loop sehen Sie, wie der Client die visuelle KI-Arbeit übernimmt. Die genauen Prompt-Tools und Ressourcen sind in der Tool-Referenz zusammengefasst.