Agentisches CAD mit MCP
Der Client übernimmt die KI-Arbeit. confBuild stellt Prompts, Projekte, Sheet-Änderungen, Validierung und visuelles Feedback bereit.
Der confBuild MCP-Server verbindet einen KI-fähigen Client wie Codex oder Claude mit confBuild. Sie können in natürlicher Sprache ein neues Haus, eine Maschine, ein Produkt oder ein 3D-Druckteil anfordern – oder einen bestehenden Projektlink beziehungsweise eine Projekt-ID übergeben und das Modell weiterbearbeiten lassen.
So arbeiten die Komponenten zusammen
1. Nutzer
Beschreibt das Ziel und gibt optional einen vorhandenen confBuild-Link oder eine Projekt-ID an.
2. Codex oder Claude
Liest die Master-Prompts, plant die Geometrie, erzeugt Sheet-Daten und analysiert die Screenshots.
3. MCP-Server
Stellt deterministische Tools für Projektzugriff, Patches, Validierung, Speicherung und Browser-Rendering bereit.
4. confBuild
Speichert das private Projekt, wertet die Tabellen aus und rendert das echte 3D-Ergebnis im Editor.
Der geschlossene Agenten-Loop sieht so aus:
- Der Client startet eine Design-Session und lädt das passende Prompt-Bundle.
- Er erstellt ein privates Projekt oder öffnet beziehungsweise klont ein vorhandenes Projekt.
- Er liest und verändert die confBuild-Sheets in einer lokalen Edit-Session.
- Der Server validiert und speichert die Änderungen mit Revisionsschutz.
- Ein Browser rendert mehrere Ansichten; Screenshots und Diagnosedaten gehen an den Client zurück.
- Der Client bewertet das Ergebnis selbst und wiederholt den Loop, bis das Modell vollständig ist.
Was Sie damit tun können
Aus Sprache erzeugen
Starten Sie mit einem Satz wie „Generiere eine Fördermaschine mit einstellbarer Länge und Schutzhaube“.
Per Link fortsetzen
Übergeben Sie eine ID oder eine unterstützte /e/-, /editor/-, /p/- oder /lib/-URL.
Sheets gezielt ändern
Der Client kann komplette Arbeitsmappen, einzelne Sheets, Zeilen oder Zellen aktualisieren.
Visuell iterieren
Vier Browseransichten und Three.js-Diagnosen ermöglichen Erkennen → Prüfen → Korrigieren.
Drei mögliche Starts
| Ausgangslage | Verhalten |
|---|---|
| Nur eine Beschreibung | Der Client legt ein neues privates Projekt an. |
| Eigener privater Link oder ID | Das Projekt wird direkt revisionsgeschützt weiterbearbeitet. |
| Öffentlicher oder schreibgeschützter Link | Der Server erzeugt zuerst eine private, bearbeitbare Kopie. |
Bei einer nackten ID wird zuerst im privaten Bereich des angemeldeten Nutzers und danach in der öffentlichen Sammlung gesucht. Der Server errät niemals den privaten Besitzerpfad eines anderen Nutzers.
Beispielanfragen
Generiere ein parametrisierbares Einfamilienhaus mit Satteldach,
Garage, zwei Geschossen und großen Südfenstern.
Bearbeite https://app.confbuild.com/e/PROJEKT_ID weiter.
Ergänze eine Schutzumhausung, eine Wartungstür und höhenverstellbare Füße.
Prüfe das Ergebnis in allen Screenshot-Ansichten.
Erstelle ein FDM-druckbares Sensorgehäuse für eine 80 × 50 mm Platine,
mit 2,4 mm Wandstärke, M3-Schraubdomen und Lüftungsschlitzen.
Je konkreter Maße, Einheiten, Bewegungsbereiche, Materialien und Muss-Kriterien beschrieben sind, desto zielgerichteter kann der Client modellieren. Unklare Details darf der Agent sinnvoll annehmen; sicherheits- oder normrelevante Annahmen sollten Sie ausdrücklich bestätigen.
Voraussetzungen
- Lokale Kopie des confBuild-Repositories
- Node.js
22.22.3 - Codex, Claude Code oder ein anderer Client mit MCP-STDIO-Unterstützung
- Ein normales confBuild-Benutzerkonto für private Projekte
- Chromium/Chrome für den visuellen Prüfloop
Die aktuelle Version ist local-first und verwendet STDIO. Ein lokal laufender Desktop-Client kann sie direkt starten. Ein entfernter SaaS-Dienst wie Skedio benötigt dagegen einen authentifizierten Streamable-HTTP-Endpunkt mit OAuth oder einen lokalen Connector; das ist ein empfohlener Ausbau, aber nicht Teil der lokalen Version 0.1.
Weiterführende Dokumentation
Einrichtung
Server installieren, Anmeldung einrichten und Codex oder Claude verbinden.
M2Projekt-Workflow
Neue und vorhandene Projekte im vollständigen Agenten-Loop bearbeiten.
M3Prompts & KI-Grenze
Verstehen, welche Master-Prompts der Client erhält und wer die KI-Arbeit leistet.
M4Screenshots
Browsermodi, Ansichten, Diagnosen und visuelle Abnahmekriterien.
M5Tool-Referenz
Alle MCP-Tools, Patch-Operationen und Zustandsgrenzen.
M6Sicherheit & Hilfe
Rechte, Revisionskonflikte, Grenzen und häufige Fehler lösen.
Was der MCP-Server bewusst nicht entscheidet
Der Server ist keine zweite KI und kein CAD-Freigabeautomat. Er erzeugt nicht eigenständig aus Sprache ein fertiges Modell, interpretiert keine Screenshots und garantiert keine Statik, Fertigbarkeit, Kollisionsfreiheit oder Normkonformität. Diese Bewertungen liegen beim Client und – bei fachlich kritischen Ergebnissen – beim verantwortlichen Menschen.